Nach unserem sehr kalten, aber durchaus malerischen Ausflug nach Sapporo haben wir beschlossen noch einmal nach Tokyo zu gehen und dort ein paar Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, die sich das letzte Mal nicht ausgegangen sind. Wir nehmen den normalen Schlafzug, in dem man sitzen muss, der Teppichzug war leider ausverkauft und dann fahren wir mit zwei Shinkansen nach Tokyo. Unser Railwaypass ist leider bald aufgebraucht, deswegen müssen wir dann einen Bus nehmen wenn wir noch nach Osaka weiter wollen.
In Tokyo selbst kommen wir wieder in unserem ersten Kapselhotel unter und ich kann abends wieder die Sauna und den Whirlpool genießen. Wir besichtigen noch Shibuya und spazieren durch Straßen mit richtig vielen Menschen. Auch ein paar Tempel und Märkte nehmen wir aufs Korn, aber momentan sind wir wohl etwas übersättigt, denn wir bleiben dort meist nicht lange.
Das große Highlight ist dann aber doch wieder ein Markt, nämlich der Tokyo Fishmarket. Hier gibts wirklich alles was das Herz des Fischliebhabers höher schlagen läßt. Schließlich schlagen wir ordentlich übers Budget und gönnen uns einen Ausflug in ein teures aber ausgezeichnetes Sushilokal. Wir teilen uns mit etwa drei anderen Gästen einen eigenen Sushichef und genießen das beste Sushi, welches ich jemals schmecken durfte. Ich kann nur sagen, die Premiumklasse des Thunfisches ist ein solches Gedicht, da komme ich noch Wochen später ins Schwärmen. Patricia ist so begeistert, sie ißt ca. das doppelte der für ihre Größe zugelassenen Portionen.
Einen Tag später, wir sind immer noch voll, bereiten wir uns vor mit dem Nachtbus nach Osaka zu fahren. Dort wollen wir uns mit Asako treffen, die ich in Vietnam kennengelernt habe und die sich bereiterklärt hat uns in Osaka herumzuführen.
Mittwoch, 4. Juni 2014
Sonntag, 1. Juni 2014
Der Weg nach Sapporo
Nach dem Ausflug auf die Insel Kyushu bin ich dann wieder nach Fukuoka gefahren um dort noch drei Tage zu verbringen. Patricia hat sich auf den Weg nach Aso gemacht um dort den Vulkan anzusehen. Später haben wir uns dann in Kyoto wieder getroffen und sind noch einmal durch die Straßen dieser wunderschönen Stadt gewandert. Gleich nebenan, zumindest wenn man den Shnkansen verwendet, ist ja Osaka und dort haben wir dann auch geschlafen. Dann sind wir noch einmal nach Hiroshima um uns bei sonnigem Wetter den Peace Memorial Park anzusehen.
Aus einer Laune heraus haben wir dann einen sehr langen Weg auf uns genommen um bis in den Norden auf die Insel Hokkaido zu fahren. Wir sind mit zwei Shinkansen und einem Nachtzug bis nach Sapporo gedüst. Der Nachtzug war etwas ganz besonderes. Es ist schon ein Erlebnis mit einem dieser letzten Teppichzüge zu fahren. Früher einmal gab es eine ganze Menge davon, aber die Nachtbusse lösen diese aus Preisgründen mehr und mehr ab.
Aus einer Laune heraus haben wir dann einen sehr langen Weg auf uns genommen um bis in den Norden auf die Insel Hokkaido zu fahren. Wir sind mit zwei Shinkansen und einem Nachtzug bis nach Sapporo gedüst. Der Nachtzug war etwas ganz besonderes. Es ist schon ein Erlebnis mit einem dieser letzten Teppichzüge zu fahren. Früher einmal gab es eine ganze Menge davon, aber die Nachtbusse lösen diese aus Preisgründen mehr und mehr ab.
Sapporo
Der einzige Nachteil den der Nachtzug hat ist die Ankunftszeit. Es war etwa sechs Uhr als wir im ziemlich kalten Sapporo angekommen sind. Um diese Zeit hatten wir gerade mal fünf Grad obwohl die Sonne uns schon aufgewärmt hat. Der eisige Wind hat es auch nicht viel besser gemacht, da kann man sich gut vorstellen, dass Sapporo im Winter eine Topdestination unter Schneesportlern ist. Gottseidank kann man direkt vom Bahnhof aus unterirdisch bis ins Herz der Stadt spazieren. Der recht breite Tunnel ist voll mit Shoppingmöglichkeiten sowie Kaffeehäusern und, selbstverständlich, gut geheizt.
Da hier gerade Nebensaison ist gönnen wir uns ein etwas teureres Hotel, das in der Hauptsaison sicher auserhalb unseres Budgets liegen würde. Als wir zu unserem Zimmer spazieren fällt mir auf, dass die Bilder im Gang allesamt mir bekannte wiener Gebäude zeigen. Bei näherer Betrachtung müssen wir dann lachen. Das Hotel "Edelhof" hat, laut Prospekt, Wien als Vorbild und dies zieht sich von der Zimmereinrichtung bis hin zum Dekor. Unser Zimmer ist ein "Moser" trotzdem kann ich keine Flasche Wein entdecken.
Im 14ten Stock gibt es ein Spa von dem wir des nächstens die Stadt und umliegenden Berge bewundern. Schon fein, wenn man sich ab und an Luxus gönnen kann.
Den Tag verbringen wir damit uns die Stadt anzusehen, nur leider ist es so eisig kalt, dass wir immer wieder in Kaffees einkehren. Der Wind hier hat es einfach in sich. Da Sapporo für seine Miso basierten Ramensuppen bekannt ist, nehmen wir uns dann auch in einer Seitengasse ein dieser Suppen. Ausgiebig, sehr ausgiebig und ausgezeichnet.
Montag, 12. Mai 2014
Karatsu und Nagasaki
Nach unserem Aufenthalt in Fukuoka sind wir wieder auf dem Weg und schauen uns die kleine Stadt Karatsu an. Hier auf Kyushu gibt es drei Destinationen die mit unterschiedlichen Keramikdesigns aufwarten können. Karatsu ist eine davon und hier gibt es hauptsächlich Töpferware mit schlichtem und naturbelassenem Aussehen. Viele der Stücke sind wunderschön und, für uns allerdings unleistbar, aber Anschaun kost nix und so sind wir ein zwei Stunden unterwegs und bewundern Keramik.
In einem schönen kleinen Ramenrestaurant gibts dann erst mal eine gute Suppe von einem redefreudigen Koch, schade, dass wir nicht japanisch sprechen. Ich glaube langsam die Köche in diesen kleinen Läden haben so eine Art Barkeepercharakter. Von denen wird einfach nicht nur gute Suppe, sondern auch der eine oder andere Witz und lokaler Tratsch erwartet. Naja, die Suppe war ausgezeichnet und Patricia hört dann noch wie süß sie nicht ist. Wir findens lustig, die Frau des Kochs die daneben steht auch, sie hat auch einen nassen Fetzen locker über die Schulter drapiert. Mächt garnicht wissen obs da noch scheppert wärend wir schon auf dem Weg zur Burg sind.
Die Burg von Karatsu ist nicht die größte, aber immer noch sehr sehenswert und der Ausblick aufs Meer und die Stadt rundherum ist traumhaft. Mehr ist dann allerdings nicht zu sehen und wir fahren mit dem nächsten Zug nach Nagasaki weiter. Ein bischen spazieren wir noch herum und dann treffen wir unseren Couchsurfinghost Sam, der hier Englisch unterrichtet und schon einige Jahre hier lebt. Wir plaudern bis spät und dann kommt noch Yuki ein Auslandsjapaner dazu, der heute auch bei Sam schläft.
Am nächsten Morgen machen wir uns mit Yuki auf den Weg um das Atombombenmuseum von Nagasaki und ein paar andere Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Mir ist noch immer schleierhaft warum man noch eine zweite Atombombe abwerfen musste, vor allem wenn die Kapitulation des Landes vorher schon klar war. Aber wahrscheinlich wollten die Amerikaner noch ein bischen mehr Lebendtests durchführen.
Nach dem ernüchternden Rundgang, das Museum hat mir von der Aufarbeitung besser gefallen als das in Hiroshima, gehts weiter ins Stadtzentrum. Nagasaki ist nicht sehr groß und wir spazieren einfach den ganzen Weg. Wir kommen zu dem Ort der früher mal der holländische Handelsposten war. Es war eine Insel, die offiziell nicht zu Japan gehört hat und somit auch in der Zeit der geschloßenen Grenzen den externen Handel erlaubte. Jahr für Jahr wird die Insel, die mittlerweile einfach im Stadtkern liegt, mehr restauriert und schon jetzt ist es ein schöner Rundgang durch traditionelle japanische Häuser mit vielen geschichtlichen Hintergründen.
Wir verabschieden uns von Yuki und fahren schließlich zu einem sehr berühmten Onsen mit Buffet um den Tag ausklingen zu lassen. Sam kommt nach der Arbeit auch vorbei und wir stopfen uns den Bauch voll um es später im Wasser zu bereuen. Ich hätte die Reihenfolge ja gerne umgedreht, aber Sam kommt so spät, dass wir vorher essen.
Die Japaner nennen all you can eat übrigens Viking, ich finde das sehr treffend.
Aus einem heißen Pool über das nächtliche Nagasaki zu blicken ist übrigens wirklich eine feine Sache.
So mag ich Reisen.
Freitag, 9. Mai 2014
Montag, 28. April 2014
Hiroshima und Fukuoka
Nach einem sehr kalten Tag fahren wir mit dem Shinkansen nach Hiroshima um dort in einem Ryokan, also einem traditionell japanischen Gästehaus, unterzukommen. Leider regnet es mittlerweile und auch die Temperaturen sind nicht wirklich angenehm. Da wir in der Nacht ankommen ist es uns aber sowieso egal, wir wollen ja einfach nur ausschlafen.
Im Ryokan beziehen wir ein nettes mit Tatamimatten ausgelegtes Zimmer und freuen uns über eine warme Dusche. Wir haben hier nicht reserviert und daher war es eher ein Glücksspiel, ob wir überhaupt ein Zimmer bekommen. Nach einer Tasse Tee ist auch das Wetter draußen viel erträglicher und so wagen wir uns wieder vor die Tür um etwas zu Essen im nahegelegenen Supermarkt zu erstehen. Eine erholsame Nacht auf einem Futon mit warmer Decke erfrischt uns für das Sightseeing am nächsten Morgen.
Die Atombombe
Nach Hiroshima kommt man als internationaler Gast im Normalfall nicht wegen dem Klima, sondern wegen der Atombombe die hier vor nahezu siebzig Jahren abgeworfen wurde. Wir besuchen daher den Peace Memorial Park und auch das hiesige Museum. Es gibt sicher Menschen, die den Eindruck dieser Lokalität besser beschreiben können, deshalb fasse ich es nur kurz zusammen. Es ist erschreckend und dennoch sollte jeder zumindest einmal hier gewesen sein. Wenn auch nur, um die Zerstörungskraft einer solchen, gegen heutige Maßstäbe lächerlichen, Bombe einmal gesehen zu haben.
Wir wandern durch den Park und dann zieht es uns zurück zu einem neuen Hotel, welches wir empfohlen bekommen haben. Wir genießen noch eine Nacht in einem schönen und trotzdem sehr günstigen Zimmer und dann geht es weiter mit dem Shinkansen in Richtung Fukuoka.
Fukuoka / Hakata
Eigentlich bestand diese Stadt aus zwei Siedlungen, die mit der Zeit zusammengewachsen sind. Hier ist uns das Wetter hold und wir genießen ausgedehnte Spaziergänge an den vielen Promenaden der, für japanische Verhältnisse, kleinen Metropole. Lokale Spezialitäten sind Ramen und Fisch, beides ist in der Nähe des Fischmarktes beim Hafen sehr günstig und in ausgezeichneter Qualität zu haben.
Wir verbringen 2 Nächte in der schönen Stadt bevor wir uns auf einen kurzen Abstecher nach Karatsu aufmachen.
Nach Hiroshima kommt man als internationaler Gast im Normalfall nicht wegen dem Klima, sondern wegen der Atombombe die hier vor nahezu siebzig Jahren abgeworfen wurde. Wir besuchen daher den Peace Memorial Park und auch das hiesige Museum. Es gibt sicher Menschen, die den Eindruck dieser Lokalität besser beschreiben können, deshalb fasse ich es nur kurz zusammen. Es ist erschreckend und dennoch sollte jeder zumindest einmal hier gewesen sein. Wenn auch nur, um die Zerstörungskraft einer solchen, gegen heutige Maßstäbe lächerlichen, Bombe einmal gesehen zu haben.
Wir wandern durch den Park und dann zieht es uns zurück zu einem neuen Hotel, welches wir empfohlen bekommen haben. Wir genießen noch eine Nacht in einem schönen und trotzdem sehr günstigen Zimmer und dann geht es weiter mit dem Shinkansen in Richtung Fukuoka.
Fukuoka / Hakata
Eigentlich bestand diese Stadt aus zwei Siedlungen, die mit der Zeit zusammengewachsen sind. Hier ist uns das Wetter hold und wir genießen ausgedehnte Spaziergänge an den vielen Promenaden der, für japanische Verhältnisse, kleinen Metropole. Lokale Spezialitäten sind Ramen und Fisch, beides ist in der Nähe des Fischmarktes beim Hafen sehr günstig und in ausgezeichneter Qualität zu haben.
Wir verbringen 2 Nächte in der schönen Stadt bevor wir uns auf einen kurzen Abstecher nach Karatsu aufmachen.
Sonntag, 27. April 2014
Kyoto
Wir fahren mit dem Shinkansen nach Kyoto und, pardon, das muss ich neu schreiben. Wir düsen mit dem Shinkansen Superexpress nach Kyoto und sind ganz hin und weg. Mit dreihundert Stundenkilometern durch die Landschaft zu sausen ist schon eine tolle Sache. Ein angenehmer Sitz, Stromstecker, Servicewagen und superleise, so mag ich Bahnfahren noch viel mehr als sonst. Hiermit, und das werd ich wahrscheinlich noch öfter schreiben, ein weiteres Mal meine Empfehlung den JR Pass zu kaufen, bevor man nach Japan kommt.
In Kyoto angekommen ist es ebenso sonnig wie in Tokyo, nur ist die Stadt wesentlich kleiner und auch die Häuser sind viel niedriger, als wir es jetzt schon gewohnt sind. Wir spazieren an einem der Flüße entlang und beobachten die Falken die über den Kirschbäumen kreisen. Unseren Couchsurfinghost Aoki und seinen Freund Akira treffen wir in der Nähe einer Bahnstation, dann spazieren wir in den Park und beobachten die hiesige Studentenwelt beim Frühlingsumtrunk. Unsere Studentengruppe ist recht handzahm, wir sind beim igo Verein gelandet.
Abends sind wir dann in Aokis kleinem Heim und freuen uns besonders, dass er seine Einraumwohnung mit uns teilt. Sehr freundlich zwei Couchsurfer aufzunehmen wenn man nur 25 Quadratmeter sein Eigen nennt.
Die nächsten Tage verbringen wir in den vielen verschiedenen Tempeln und Schreinen die über ganz Kyoto verteilt sind. Wir essen eine Menge Ramen und Udon Nudeln und freuen uns über die Kirschblüte. Bevor wir uns auf den Weg nach Hiroshima machen wird es allerdings sehr kalt. Temperaturen um die 5 Grad sind wir nicht mehr gewohnt und auch nicht dementsprechend ausgerüstet. Zum Glück regnet es aber nicht und wir können mit dem Zug weiterfahren wann wir wollen.
Hoffentlich wird es weiter im Westen etwas wärmer.
In Kyoto angekommen ist es ebenso sonnig wie in Tokyo, nur ist die Stadt wesentlich kleiner und auch die Häuser sind viel niedriger, als wir es jetzt schon gewohnt sind. Wir spazieren an einem der Flüße entlang und beobachten die Falken die über den Kirschbäumen kreisen. Unseren Couchsurfinghost Aoki und seinen Freund Akira treffen wir in der Nähe einer Bahnstation, dann spazieren wir in den Park und beobachten die hiesige Studentenwelt beim Frühlingsumtrunk. Unsere Studentengruppe ist recht handzahm, wir sind beim igo Verein gelandet.
Abends sind wir dann in Aokis kleinem Heim und freuen uns besonders, dass er seine Einraumwohnung mit uns teilt. Sehr freundlich zwei Couchsurfer aufzunehmen wenn man nur 25 Quadratmeter sein Eigen nennt.
Die nächsten Tage verbringen wir in den vielen verschiedenen Tempeln und Schreinen die über ganz Kyoto verteilt sind. Wir essen eine Menge Ramen und Udon Nudeln und freuen uns über die Kirschblüte. Bevor wir uns auf den Weg nach Hiroshima machen wird es allerdings sehr kalt. Temperaturen um die 5 Grad sind wir nicht mehr gewohnt und auch nicht dementsprechend ausgerüstet. Zum Glück regnet es aber nicht und wir können mit dem Zug weiterfahren wann wir wollen.
Hoffentlich wird es weiter im Westen etwas wärmer.
Montag, 21. April 2014
Tokyo
Tokyo Ueno Akihabara
Wir starten spät, aber ausgeschlafen mit der U-Bahn zum ersten Punkt unseres Besuches. Station Ueno und der dortige Park. Es ist noch recht frisch, dennoch freuen wir uns hier zu sein. Der Park ist wunderschön angelegt und überall blühen die Kirschbäume. Die Sonne lacht und alle hier sind fröhlich. Überall picknicken die Menschen unter den Bäumen, fein säuberlich auf blauen Folien versteht sich. Von jungen Gruppen bis zu ganzen Pensionistenklubs ist hier alles vertreten, was der japanische Bevölkerungsquerschnitt hergibt.
Weiter gehts durch das alte Viertel, wo die Häuser noch niedrig und die Tempel zahlreich sind. Richtiges Frühlingswetter erfreut unser Herz und wir spazieren staunend durch die Straßen. Dazwischen genehmigen wir uns ein Sushiset aus dem Supermarkt, drei mal so gut wie bei uns beim guten Sushiladen. Muss ich das überhaupt erwähnen? Ja.
Wenig später gehts weiter nach Akihabara, dem Viertel für Elektronikartikel und Mangabedarfswaren. Von der Armbanduhr bis zum Zoomobjektiv ist hier vieles, aber nicht alles zu haben. Ganz klassisch gibt es hier Restriktionen bei den Mobiltelefonen. Den Providern sei gedankt. Simlock überall. Naja, kaufen wir das in Hong Kong. Übrigens, kann wahrscheinlich nur uns passieren, trotzdem sei das angemerkt, es gibt kein GSM Netz mehr in Japan, also unbedingt mindestens 3G fähiges Handy mitnehmen.
Zu guter gehen wir noch was essen und dann gehts wieder nach Hause. Whirlpool, Sauna, Körperpflege und dann ab ins Bett
Shibuya und nochmals Akihabara
Am nächsten Morgen ist ein sehr großer Shoppingdistrikt, Shibujy genannt, an der Reihe. Wir wandeln durch die Menschenmassen und sind schon bald in einer Seitengasse untergetaucht. Es gibt viel zu sehen und langsam kommt der Hunger. Wir finden eine ausgezeichnete Stehsushibar und laben uns an ausgezeichnet gutem Fisch auf Reis. Stehsushibars sind ja eigentlich ein Affront gegen die japanische Gastfreundlichkeit, deswegen gibts entweder gutes Sushi für wenig Geld oder ausgezeichnetes Sushi zu normalen Preisen.
Nach ausgedehnter Erkundung des Distriktes, es gibt hier so viel zu kaufen, ich glaub da kann sich ganz Österreich einkleiden, fahren wir wieder zurück nach Akihabara. Dort erstehe ich nach längerem hin und her eine tolle Casio G-Shock und fühle mich wieder wie ein Neunjäriger. Endlich wieder eine Casio am Handgelenk. Mit der kann ich sogar mein Mobiltelefon steuern, wenn ich eines hätte.
Heute gehts früher ins Bett, morgen wollen wir nach Kyoto weiterfahren. Dort haben wir einen Couchsurfer der uns für zwei Tage unterbringt.
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